Grippeimpfung
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Warum ist Grippeimpfung für mich ein Thema?

 

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung

Warum impfen?

Wie kann man sich zusätzlich gegen Grippe schützen?

Wann soll geimpft werden?

Wie gut schützt die Grippeimpfung?

Welche Nebenwirkungen der Grippeimpfung gibt es?

Können schwangere und stillende Frauen geimpft werden?

Darf gegen Grippe geimpft werden wenn bereits grippale Symptome vorliegen?

Wer bezahlt die Grippeimpfung?

 

Fragen und Antworten zu Grippe (Influenza)

Was sind grippale Infekte?

Was ist eine Influenza-Grippe?

Wann ist mit einer Influenza-Grippe zu rechnen?

Ist die Grippe gefährlich?

Was ist eine Grippe-Epidemie?

Was ist eine Grippe-Pandemie?

Wie erfolgt die Ansteckung?

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Fragen und Antworten zur Grippeimpfung

Warum impfen?

Vorbeugen ist immer besser als Heilen. Die Grippeimpfung kann die Grippe und ihre Komplikationen verhindern sowie ihre Ausbreitung hemmen. Daher ist auch die Impfung gesunder Personen (Pflegepersonal, Kinder, Arbeitnehmer) von enormer Bedeutung, um Grippewellen vorzubeugen oder einzudämmen.

Wie kann man sich zusätzlich gegen Grippe schützen?

Hilfreich sind die Ernährung mit frischem Obst und Gemüse, ein ausgeglichener Lebensstil, angemessene Kleidung und genügend Frischluftzufuhr in den Räumen.

Wann soll geimpft werden?

Jährlich von September bis Dezember, bevorzugt Mitte Oktober bis Mitte November. Es gilt jedoch: Besser spät als gar nicht! Der Impfschutz setzt 14 Tage nach der Impfung ein und hält sechs Monate an. Weil die Grippeimpfstoffe gemäss den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr anders zusammengesetzt sind, sollte die Impfung jährlich wiederholt werden, um den gewünschten Schutz zu gewährleisten.

Wie gut schützt die Grippeimpfung?

Nach einmaliger Anwendung beträgt der Impfschutz je nach Impfstoff und Gesundheit des Impflings bis zu 95 Prozent. Es gibt Hinweise darauf, dass eine jährliche Wiederholung den Schutz gegen bestimmte Influenza-Viren steigert.

Welche Nebenwirkungen der Grippeimpfung gibt es?

Moderne, hoch gereinigte Grippeimpfstoffe sind wesentlich besser verträglich als die früher verwendeten Ganzvirusimpfstoffe. Die Grippeimpfung gilt unter Fachleuten als ausgesprochen gut verträglich. In wenigen fällen kommt es zu leichten Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle. Keinenfalls kann die Grippeimpfung eine Grippe auslösen.

Können schwangere und stillende Frauen geimpft werden?

Während des ersten Drittels einer Schwangerschaft ist mit allen Medikamenten besondere Vorsicht angezeigt. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat ist die Impfung gegen Grippe unbedenklich. Das Immunsystem der geimpften Mutter stellt dem Fötus Antikörper zur Verfügung, die noch mehrere Monate nach der Geburt das Neugeborene schützen. Stillen ist keine Kontraindikation für die Impfung gegen Grippe.

Darf gegen Grippe geimpft werden, wenn bereits grippale Symptome vorliegen?

Solange das Fieber 38°C nicht übersteigt und keine akute Erkrankung vorliegt, darf gegen Grippe geimpft werden.

Wer bezahlt die Grippeimpfung?

Bei Risikopatienten und bei Personen über 65 Jahre kommen die Krankenkassen für die Grippeimpfung auf. Falls Sie nicht einer Risikogruppe angehören, jedoch eine Zusatzversicherung für Therapien haben, die nicht in der Grundversicherung enthalten sind, übernehmen die meisten Kassen die Kosten ebenfalls. Da bewiesen wurde, dass sich die Grippeimpfung bezahlt macht, gibt es auch Kassen, die ihren Versicherten Coupons für eine kostenlose Grippeimpfung geben. Ferner bieten auch Arbeitgeber, vor allem im öffentlichen Dienst und in der Industrie, die Grippeimpfung kostenlos an.

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Fragen und Antworten zur Grippe (Influenza)

Was sind grippale Infekte?

Bei einem grippalen Infekt handelt es sich nicht um eine “echte” Grippe. Grippale Infekte verlaufen in der Regel mild und ohne Komplikationen. Sie können durch viele verschiedene Erreger verursacht werden; meistens sind es Viren, gelegentlich auch Bakterien. Im Volksmund werden Infekte der oberen Atemwege, die mit Begleitsymptomen wie Schnupfen, Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einher gehen, fälschlicherweise als Grippe bezeichnet.

Was ist eine Influenza-Grippe?

Die Influenza-Grippe (“echte” Grippe) tritt seltener auf als grippale Infekte und unterscheidet sich von diesen durch plötzliches hohes Fieber mit Schüttelfrost. Neben Kopf- und Gliederschmerzen sind Muskel- und Rückenschmerzen typisch. Extreme Müdigkeit und Abgeschlagenheit lassen Schnupfen, Husten und Halsschmerzen heftiger erscheinen und zwingen zur Bettruhe. Es kann zu Blutdruckabfall, Durchfall, Erbrechen, Hautausschlägen und Nasenbluten kommen. Die Influenza-Grippe wird ausschliesslich durch Influenza-Viren verursacht.

Wann ist mit einer Influenza-Grippe zu rechnen?

Grippewellen treten jährlich und gewöhnlich im Winter auf. Die Influenza-Grippe erreicht uns in ein oder zwei Wellen in der Regel zwischen Dezember und März. Südlich des Äquators, beispielsweise in Südamerika, dauert die Grippezeit von April bis September (wichtig für Reisende!). In den Tropen ist ganzjährig mit Grippe zu rechnen.

Ist die Grippe gefährlich?

Während grippale Infekte in der Regel banale Erkrankungen darstellen, ist die Influenza-Grippe gefährlich. Besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, chronischen Leiden sowie im höheren Alter kommt es häufig zu Komplikationen, beispielsweise Lungenentzündungen. In der Schweiz sterben jährlich Hunderte von Personen an Grippe.

Was ist eine Grippe-Epidemie?

Von einer Grippe-Epidemie wird gesprochen, wenn mindestens 1,5 Prozent aller Arztkonsultationen aufgrund von Influenza-Verdacht erfolgen. Diese Epidemie-Schwelle ist bisher jedes Jahr überschritten worden.

Was ist eine Grippe-Pandemie?

Während bei einer normalen Grippewelle 3-5 Prozent der Bevölkerung an Grippe erkranken, sind dies im Fall einer Pandemie wesentlich mehr. Während der “spanischen Grippe” 1918 waren in den betroffenen Ländern über 60 Prozent der Bevölkerung erkrankt. Innert drei Monaten starben mehr als 20 Millionen Menschen, davon über 20’000 in der Schweiz. Weitere Pandemien waren 1957 (“asiatische Grippe”), 1968 (“Hongkong-Grippe”) und 1977 (“chinesische Grippe”) zu verzeichnen. Ausgelöst werden Grippe Pandemien durch neue Influenza-Viren, die durch spontane genetische Veränderungen entstehen und dann auf eine ungeschützte Bevölkerung stossen.

Wie erfolgt die Ansteckung?

Durch Tröpfchen-Infektion (Husten und Niesen) sowie durch direkten Kontakt mit Handschweiss oder Speichel. Auch ein freundlicher Händedruck kann zur Ansteckung führen. Gerade Menschen, die gesund erscheinen, können gefährliche Überträger sein, weil ihnen die Gegenwart der Viren mangels Symptomen nicht angesehen wird.

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Die Illustrationen sind aus einer Broschüre der BERNA, der Schweizer Spezialist für Impfstoffet